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24.06.2022 | 07:00 Uhr

Die Staats- und Regierungschefs der G7 müssen zur Bekämpfung der beispiellosen globalen Hungerkrise konkrete Zusagen machen

Berlin/Krün (ots /) -

Vom 26. bis 28. Juni kommen die Staats- und Regierungschefs der führenden G7-Staaten unter der Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz auf Schloss Elmau in Bayern zusammen, um über eine gemeinsame Strategie zur Bewältigung einiger der größten globalen Herausforderungen zu diskutieren.

Gabriella Waaijman, Direktorin für Humanitäre Hilfe bei Save the Children, formuliert im Vorfeld der G7 die zentralen Forderungen:

"Die Welt steht vor der größten globalen Hungerkatastrophe des 21. Jahrhunderts! Zum ersten Mal seit Jahrzehnten gibt es wieder mehr Hunger und Mangelernährung bei Kindern. Millionen von Familien können ihre Kinder kaum noch ernähren. Zudem verschärft die Ukraine-Krise die anhaltenden Hungerkrisen auf der ganzen Welt. Lebensmittelknappheit und steigende Preise sind die Folge. Am Horn von Afrika droht eine weitere Hungersnot. Versorgungseinrichtungen zur Behandlung mangelernährter Kinder können mit der hohen Nachfrage kaum Schritt halten. Die Zeit für strategische Überlegungen ist vorbei - Leben stehen auf dem Spiel.

Die Alliance for Food Security, welche die G7 ins Leben gerufen haben, trägt der entscheidenden Rolle der Ernährung für das Überleben und die Gesundheit der Menschen, insbesondere von Kindern und Frauen, derzeit nicht angemessen Rechnung.

Wir fordern die G7 auf, die weltweite Mangelernährung ambitioniert und schnell zu bekämpfen. Zentraler Bestandteil sollte eine Alliance for Food and Nutrition Security sein sowie eine Zusage für ein sofortiges milliardenschweres Unterstützungspaket, um den am meisten gefährdeten Menschen - Neugeborenen, Kindern und Frauen - weltweit zu helfen, diese Krise zu überstehen.

Wir begrüßen die Bemühungen der G7, der Ernährungssicherheit Vorrang einzuräumen und Mittel zur Bekämpfung des zunehmenden Hungers zu mobilisieren. Doch die herkömmliche Nahrungsmittelhilfe reicht nicht aus, um stark unterernährte Kinder vor dem Tod zu bewahren. Sie wird auch die steigenden Fälle von Mangelernährung nicht eindämmen können, die jahrzehntelange Entwicklungserfolge zunichtemachen und die Bildung, Gesundheit und den Schutz von Kindern - insbesondere von Mädchen - sowie ihre künftige Existenzgrundlage gefährden."

Bei Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle. Aktuelle Informationen finden Sie auf Twitter @SaveChildrenDE (https://eur05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2FSaveChildrenDE&amp;data=04%7C01%7Csilke.zorn%40savethechildren.de%7C7cbed3dfab904da6ccfc08da0125d679%7C7e675e17e6ed49b38fb77005366df847%7C0%7C0%7C637823559276162466%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000&amp;sdata=h5y0UHqbOt9DkEY0BFj3EVG%2B5vcKH%2BJa50yAatGpqmY%3D&amp;reserved=0).

Über Save the Children: Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in rund 120 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet, in der alle Kinder gesund und sicher leben sowie frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können - seit über 100 Jahren.

Pressekontakt:

Save the Children Deutschland e.V.
Pressestelle - Silke Zorn
Tel.: +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 232
Mail: silke.zorn@savethechildren.de

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Quelle: http://www.presseportal.de

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